Experten schlagen Alarm, CDU will mehr Macht

Alarm!

Das große Thema Covid-19 ist in den Nachrichten leider nicht zu übersehen, dennoch geben uns ein paar Schlagzeilen trotzdem Anlass zu Bedenken. Laut eines Berichts der Zeit Online: „Experten schlagen wegen Intensivbetten Alarm“. Der folgende Textausschnitt illustriert den alarmierenden Ton des Berichts. „Liebe Entscheidungsträger, wie hoch sollen die Zahlen denn noch steigen bevor Ihr reagieren wollt???“, twitterte der wissenschaftliche Leiter des Divi-Intensivregisters, Christian Karagiannidis. Der Charité-Virologe Christian Drosten leitete den Text des Intensivmediziners bei Twitter mit dem Kommentar „Dies ist ein Notruf“ an seine mehr als 700.000 Followerinnen und Follower weiter. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), die die Belegungszahlen täglich herausgibt, warnt seit vielen Wochen vor den Folgen der hohen Corona-Infektionszahlen und forderte zuletzt einen harten Lockdown.

Die offiziellen Zahlen

Aber ist die Panik der Experten gerechtfertigt? Wir haben Daten von dem Robert Koch-Institut (RKI) bzgl. belegter Intensivbetten vom 8. Dezember 2020 mit der Daten vom 8. April 2021 verglichen. Das Ergebnis ist interessant. Mit Stand 08.12.2020 beteiligen sich 1.289 Klinikstandorte an der Datenerhebung. Insgesamt wurden 27.271 Intensivbetten registriert, wovon 22.314 (82%) belegt waren; 4.957 (18%) Betten standen damals frei. Mit Stand 08.04.2021 beteiligten sich 1.280 Krankenhaus-Standorte an der Datenerhebung. Insgesamt wurden 23.856 Intensivbetten als betreibbar gemeldet für Erwachsene, wovon 20.868 (87%) belegt sind. 2.988 (13%) Erwachsenen-ITS-Betten werden als aktuell frei und betreibbar angegeben. Fazit: Heute sind es 9 Kliniken weniger welche Daten für den Bericht geliefert haben, dazu werden 3.415 weniger Intensivbetten gemeldet. Obwohl 1.446 weniger Betten belegt sind, stehen 1.969 weniger Betten zur Verfugung. Also was ist mit den 9 Kliniken und den 3.415 Betten von Dezember passiert? Können wir annehmen, dass es weniger freie Betten nun gibt, weil diese Plätze einfach abgeschafft worden sind?

Die CDU will mehr Macht

Zu guter Letzt bringt uns ein Hinweis in dem Zeit Online Artikel auf die Spüren eines Artikels der Zeitung Frankfurter Allgemeine mit der Schlagzeile: „CDU-Abgeordnete machen Druck beim Infektionsschutzgesetz“. Schon im ersten Artikel lernen wir, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel Kompetenzen der Länder in der Pandemie über das Infektionsschutzgesetz an den Bund zu ziehen überlegt. Im zweiten Artikel bekommen wir mehr Details. Einen weitergehenden Vorstoß haben jetzt drei CDU-Bundestagsabgeordnete unternommen. Die Bundestagsabgeordneten Norbert Röttgen, Yvonne Magwas und Johann Wadepuhl haben etwa hundert Abgeordnete der Unionsfraktion angeschrieben und für eine Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes geworben. Ihr Ziel ist es, dass künftig auf der Bundesebene Entscheidungen etwa über Maßnahmen zur Beschränkung des öffentlichen Lebens im Kampf gegen die Corona-Pandemie beschlossen werden können. Bislang erlassen die Länder die entsprechenden Verordnungen.

Ab jetzt sollten die Alarmglocken doch klingeln, denn auf der einen Seite könnte der Eindruck entstehen, dass das Problem wieder nur Merkel ist, aber schließlich wird in der CDU daran gearbeitet, größere Unterstützung für das Vorhaben zu schaffen. Die drei Abgeordneten schreiben weiter: „Zuletzt und andauernd ist aber eine Einigung auf gemeinsames Handeln nicht mehr möglich gewesen. Dadurch wurde die Schwäche des Infektionsschutzgesetzes sichtbar, die darin besteht, dass dieses Gesetz nur die Landesregierungen zum Erlass von Rechtsverordnungen ermächtigt, mit denen die Ziele des Gesetzes erfüllt werden sollen, nicht aber die Bundesregierung.“ Der Bundestag müsse diese Lücke im Infektionsschutzgesetz „zügig schließen“. — Grund zur Hoffnung gibt es aber trotzdem, denn eine Umfrage auf der FAZ Webseite zeigt, dass die Mehrheit der Befragten keine Lust mehr auf solche Vorhaben der CDU hat.

Neu! Weltgeschehen und Nachrichtenanalyse

Patrioten, ab morgen fangen wir mit einer besonderen Initiative an: Wir werden mehrmals in der Woche Berichte und Meldungen, mit möglicher Relevanz für Deutschland, identifizieren und eine kurze Analyse bzw. Zusammenfassung darüber posten. In der heutigen Zeit gibt es einen Überfluss an Information von Medien und Presse, so viel, dass man manchmal davon überwältigt sein könnte. Leider ist viel von dieser Information weder essenziel noch von nennenswerter politischer oder gesellschaftlicher Bedeutung, im Gegenteil, sie lenkt nur von dem Wesentlichen ab. Jetzt werden wir euch helfen, den Weg durch den Informationsirrgarten zu finden und das Wichtigste im Blick zu behalten. Der Kommentarbereich der dazu gehörenden Beiträge wird für euch auf jeden Fall bereitstehen. Leitet bitte diesen Beitrag weiter, für andere Leute die sich für diese Initiative möglicherweise interessieren könnten! Wir wünschen euch einen schönen Tag!

Die methodische Gestaltung unserer Gesellschaft

Der Einfluss den die Medien auf unsere Gesellschaft haben kann nicht oft genug betont werden, denn dieser Einfluss ist tatsächlich riesig. Die offensichtlichste Wirkung haben die Medien auf die öffentliche Meinung, welche die Medien formen und manipulieren. Besonders in Hinsicht auf Themen mit Relevanz für die Politik bzw. Wahlen, üben die Medien ihre Tätigkeit mit sorgfältigem Bedacht aus, vor allem indem sie eine überwiegend vereinheitlichte Ansicht präsentieren. Je wichtiger das Thema für sie, desto mehr Ansichten bzgl. des Themas im Fernsehen, Radio oder Online gleichgeschaltet werden, denn lediglich die Themen mit weniger Bedeutung für die Entscheidungsträger dürfen differenziert diskutiert werden. Schließlich müssen die Medien die Illusion bewahren, dass sie sich von einander tatsächlich unterscheiden.

Der wahre Einfluss der Medien geht aber sogar tiefer als man vielleicht denkt, denn viele der Zustände die wir heute für gegeben nehmen, haben ihre Wurzeln schon einige Jahrzehnte in der Vergangenheit liegen. Oft redet man von Veränderungen die mit der Zeit passieren, dennoch wurden manche dieser Veränderungen der Gesellschaft künstlich erzeugt, das heißt: sie wurden von den Medien selbst gefördert und schließlich gängig gemacht. Vielleicht kommt das für manche Leute wie eine Verschwörungstheorie vor, aber es ist nicht schwer Hinweise dafür zu finden. Wir haben reichlich Filminhalt aus der Vergangenheit, obwohl wir leider kein genaues Bild der öffentlichen Meinung jener Zeit mehr haben. Die älteren Menschen unter uns wissen vielleicht aber noch was früher als normal galt, somit können sie den Vergleich leichter machen. Zum Glück haben wir aber auch konkreten Beweis, weswegen wir uns auf ungenaue Erinnerungen nicht verlassen müssen.

Viele Menschen stellen sich wahrscheinlich die Frage: Wer entscheidet welchen Standpunkt die Mainstream-Medien vertreten sollen? Woher kommen denn die Vorschriften, worauf die Medien sich orientieren? In Hinsicht auf Themen wie Migration, Rassismus usw., müssen wir unbedingt einen Blick auf die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) werfen, eine Sonderorganisationen der Vereinten Nationen. Obwohl UNESCO offiziell im November 1945 gegründet wurde, reichen ihre Wurzeln sogar bis zum Völkerbund im Jahr 1926 hin. Unter anderem beschäftigte sich die damalige Institut International de Coopération Intellectuelle (IICI) mit der „moralischen Abrüstung“: die Friedenssicherung durch politische Maßnahmen indem sie die Friedensbereitschaft der Völker durch erzieherische und kulturelle Maßnahmen stärkte. Das Wort Erziehung in offiziellen Dokumenten kann praktisch durch das Wort Propaganda ersetzt werden.

Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur

In Helsinki, Finnland zwischen 19. und 28. Juni 1972 hielt UNESCO eine internationale Konferenz, um die Effektivität von unterschiedlichen Arten von Medien, besonders Fernsehen und Radio, für erzieherische Zwecke in Europa zu untersuchen. Später gab es eine Konferenz zwischen 4. und 5. Juni 1973 in Paris, wo detailliertere Empfehlungen und weitere Kooperation zwischen Staaten, Regierungen und Privatorganisationen besprochen wurden. Die meisten Teilnehmer waren Staatsvertreter von Medienunternehmen. Sie kamen aus Polen, Deutschland, Frankreich, Spanien, der Schweiz, Finnland, Jugoslawien, Italien, Rumänen, Bulgarien und der Vereinigten Königreich. Der Vertreter Deutschlands war Richard Walter Dill: ein Fernsehjournalist, Medienwissenschaftler und Eurovisionsbeauftragte der Programmdirektion des Deutschen Fernsehens ARD.

Der Aufwand an Zeit und Ressourcen die in der Recherche und Konferenzen investiert wurden, war ziemlich groß, also war das Vorhaben offensichtlich sehr ernst genommen. Interessanterweise heißt es in dem Konferenzbericht von damals, dass sie angeblich keine Propaganda betreiben wollten. Auch eine kulturelle Gleichschaltung wollten sie angeblich nicht, aber trotzdem sehen wir heute wohin die Reise gegangen ist. Von Relevanz ist auch die Tatsache, dass UNESCO es als ihre Aufgabe sah, gegen Rassismus vorzugehen. Schon im Jahr 1950 publizierte UNESCO eine Stellungnahme, die klarstellen sollte was wissenschaftlich über das Konzept Rasse bekannt war. Wie genau UNESCO die vorherzusehenden Konflikte zwischen Wissenschaft, Moral und Politik regeln sollte war klar: UNESCO war schließlich von Anfang an in erster Linie eine ideologische, politische Organisation.

Das Transatlantik-Netzwerk sorgt auch für Erziehung in Deutschland

Im Falle der UNESCO haben wir es offensichtlich mit einem international koordinierten Versuch, Gesellschaften mit Hilfe der Medien zu beeinflussen und somit gestallten. Das Vorhaben ist sehr alt und hat seine ideologischen Wurzeln schon in der Zeit vor dem ersten Weltkrieg. Es ist lediglich ein einziger Fall wofür wir konkreten Beweis haben, aber schließlich sehen wir, dass es den Entscheidungsträgern sehr bewusst ist, welche Macht die Medien haben. Außerdem koordinieren die Entscheidungsträger miteinander, um ihre Medien effektiv einzusetzen, wenn sie es für nötig halten. Wir können vermuten, welche andere Initiativen Wirkungen auf unsere Gesellschaft über Jahrzehnte gehabt haben.

Zum Schluss, die Medien beeinflussen die Gegenwart, sind aber in vielen Fällen für die Zustände der Gegenwart auch verantwortlich, denn sie haben mitgeholfen diese Realität zu erschaffen. Mit Filmen, Fernsehen, Radio, Theater, Kunst, Musik und Zeitungen haben die Medien stets die Meinungen der Menschen beeinflusst. Die Entscheidungsträger nennen es Bildung oder Erziehung, aber wie auch immer man es nennen möchte, die Wirkung auf unsere Gesellschaft und Leben muss ernst genommen werden.

Souveränes Deutschland gibt es nicht mehr auf Facebook

Der Tag den wir längst vorhergesehen haben ist endlich gekommen: Facebook hat eine Räumungsaktion durchgeführt und mehrere Konten permanent deaktiviert. Gleichzeitig wurde Souveränes Deutschland und alle dazugehörenden Gruppen auf Facebook auch entfernt. Das Timing dieser Aktion ist äußerst interessant, da diese Seite neulich einen Abschnitt hat, der für die bürgerliche Mitte gedacht ist. Wir vermuten, dass Facebook unser Vorhaben auf gar keinen Fall zulassen wollte und sich deswegen dafür entschieden hat, unserer Zeit auf Facebook ein Ende zu bereiten.

Wie dem auch sei, Hindernisse sind für uns nichts neues. Auch wenn es nicht möglich ist, eine direkte Präsenz auf Facebook zu haben, werden wir trotzdem Wege finden, unsere Beiträge dort zu verbreiten und die Menschen zu erreichen. Falls ihr immer noch auf Facebook seid, bitten wir euch darum diesen Beitrag dort zu teilen. Wer noch auf Facebook ist und sich uns anschließen möchte, kann unsere Diskussionsgruppe auf Telegram per diesen Link erreichen:

Neugestaltung: Wir müssen die breite Masse erreichen

Souveränes Deutschland wurde zunächst als eine einzelne Facebook-Seite am 22. Mai 2018 gegründet und später wurden Diskussions-Gruppen auf Facebook und Telegram etabliert. Schließlich breitete sich Souveränes Deutschland auf Twitter, Instagram, Telegram und WordPress aus, sie kann nun als eine kleine Gemeinschaft betrachtet werden. Der Leitgedanke hinter Souveränes Deutschland als Konzept war die Zusammenführung von unterschiedlichen patriotischen Gruppen und Organisationen zum Zweck Koordination und Zusammenarbeit. Natürlich sollte Souveränes Deutschland auch eine Bildungsrolle spielen, besonders in Betracht auf die Verbindung zwischen deutscher Geschichte und Politik. Dazu sollte Souveränes Deutschland auch zur Bildung des Durchschnittsbürgers beitragen, nicht nur in Hinsicht auf Geschichte und Politik, sondern auch in Bezug auf Kultur und Gesellschaft.

Seit der Gründung findet ein Lernprozess statt: Wir haben bestimmte Ideen ausprobiert, haben mit mehreren Vorgehensweisen experimentiert usw. usf. Aus diesem Prozess haben wir gelernt wie schwer und komplex ein solches Vorhaben wirklich ist und wie einige Konzepte richtig, oder aber auch falsch durchgeführt werden könnten. Dieser Lernprozess ist nicht zu Ende und wird weiter gehen, aber einiges was wir gelernt haben, können wir schon jetzt einsetzen. In diesem Sinne werden wir demnächst kleine Neugestaltungen der Seite und des Inhalts unternehmen, mit dem Ziel unsere oben erwähnten Aufgaben effektiver zu erfüllen. In nächster Zeit werden wir, mit dem Inhalt von Beiträgen, uns den Erfordernissen der Durchschnittsbürger etwas mehr widmen, denn genau diese Leute brauchen dringend eine neue Perspektive bezüglich der Konzepte die wir als Patrioten schon zu schätzen wissen.

Uns geht es anscheinend noch zu gut

Ein Volk, das allen Grund hätte, sich zusammenzuschließen und sich geschlossen seiner Feinde zu erwehren, zersplittert sich in Duzende von Parteien, Organisationen und Wirtschaftsbänden, findet trotz heißesten Bemühens nicht den Weg zu sich selbst…

In der heutigen Zeit ist der Pragmatismus ein Konzept das leider abhandengekommen zu sein scheint. Obwohl unterschiedliche Parteien, Organisationen und Gruppen ab und zu gemeinsame Interessen teilen mögen, schaffen sie es trotzdem nicht zusammenzuarbeiten. Der Grund warum die Idee einer Zusammenarbeit oft auf Ablehnung stoßt, ist meistens ideologischer Natur: Die Gruppen sehen die Hauptziele Anderer als unvereinbar mit den Eigenen. Es kann freilich sein, dass eine solche Analyse richtig liegt und, dass die Hauptziele unterschiedlicher Gruppen tatsächlich miteinander inkompatibel sind, aber schließlich bringt uns dieses Schwarz-Weiß-Denken nicht weiter. Selten ist es der Fall, dass eine einzelne Gruppe allein das Wissen, Können oder Macht besitzt, um ihre Ziele ohne Hilfe von außerhalb der Gruppe zu erreichen. Dazu sollte man in Betracht ziehen, dass es viele kleinen Aufgaben auf dem Weg zur Vollbringung eines Hauptzieles gibt, die zuerst erfüllt werden müssen. Die Mentalität, „Wir schaffen es entweder alleine oder gar nicht“, hat nur geringe Aussichten auf Erfolg.

Es gibt äußerst ernstzunehmende Situationen hierzulande, Probleme die dringend gelöst werden müssen. Wir können es so sehen: Der Laden brennt, aber es gibt Menschen die aus ideologischen Gründen nicht zusammen arbeiten würden, um das Feuer zu löschen. Vielleicht haben wir unterschiedliche Ideen darüber, wie ernst die Lage ist oder wie das Feuer gelöscht sein sollte, was die Sache natürlich schwieriger macht. Dahingegen stimmt es auch, dass wir kaum Unterstützung von Anderen erwarten können, wenn wir nicht mal bereit sind, sie ab und zu zu unterstützen. Wir müssen dringend die Kunst des Pragmatismus wieder erlernen. Wir brauchen einen Mentalitätswechsel, denn jeder hat etwas zu bieten. Es wäre eine utopische Behauptung zu sagen, dass wir immer koordinieren können. Natürlich stimmt das nicht, aber manchmal gibt es die Chance, etwas gemeinsam zu erreichen.

Die wahre Stärke der Eliten liegt darin, dass sie gut organisiert sind und zusammenhalten können, etwas womit wir Schwierigkeiten haben. Die große Menge an Geld die den Eliten zur Verfügung steht, macht es ihnen natürlich auch leichter, trotzdem hat der Pragmatismus immer eine wichtige Rolle gespielt. Trotz gelegentlich konkurrierender Interessen, vereinen die Eliten ihre Kräfte, um uns zu spalten und gegen uns zu hetzen. Liebe Patrioten, Kritiker und Freiheitskämpfer, macht es bitte den Eliten nicht einfacher als es schon ist! Wir müssen die Spaltungsversuche der Medien und der Politiker widerstehen, aber wir müssen unsere eigene innere Natur der Rechthaberei auch widerstehen. Nur so können wir einen Weg nach vorne finden.

Das Zerrbild der Reichsflagge

Warum reagieren so viele Menschen auf Anhieb negativ auf die Reichsflagge? Im Grunde ist die Antwort einfach: Die gängige Darstellung von der Geschichte dieser Flagge ist meistens verzerrt, manchmal aber komplett falsch. Dass keine Information vorhanden ist, die zu einer korrekten Interpretation beitragen kann, stimmt nicht. Vielmehr liegt das Problem darin, dass die Mainstream-Erzählung wichtige Einzelheiten und relevanten Kontext außer Acht lässt, was natürlich Absicht ist. Das Ziel dieses Beitrags ist es, den fehlenden Kontext und wichtige zusätzliche Details zur Verfügung zu stellen denn, die Wahrheit ist äußerst wichtig für ein gesundes Verhältnis zur deutschen Geschichte und Kultur.

Warum ich für die Wahrheit kämpfen muss

Eines Tages auf einer Veranstaltung in Berlin, verteilte ich Flugblätter an etlichen Passanten die sie annehmen würden. So kam ich auf einen jungen Mann zu und bot ihm ein Flugblatt an, was er mir dann unmittelbar aus der Hand schlug. Ich bewahrte einfach die Ruhe, hob das Flugblatt vom Boden auf und sah ihn an. Seine Gedanken konnte ich natürlich nicht lesen, ich vermute aber, dass er ein schlechtes Gewissen bekam wegen seines Tuns, denn als nächstes fing er ein Gespräch an indem er mich fragte, warum ich auf dieser Veranstaltung mit diesen Menschen und diesen Reichsflaggen war. So erklärte ich ihm meine Sicht der Dinge so gut ich konnte, erzählte ihm von der wahren Herkunft der Flagge.

Das Gespräch ging bestimmt viel Länger als wir beiden erwarten hätten, auf jeden Fall merkte ich, dass seine Meinung sich doch während des Gespräches ein wenig änderte. Irgendwann stellte er mir aber eine Frage, wofür ich zu der Zeit leider keine ausreichende Antwort parat hatte. Er fragte, angenommen die Medien seien an der negativen Darstellung der Reichsflagge schuld, warum können wir keine andere neue Flagge ohne eine negative Belastung verwenden? Damals musste ich zugeben, dass ich in dem Moment keine Antwort hatte, sagte ihm jedoch, dass ich darüber nachdenken würde.

Einige Zeit später fiel mir eine Antwort doch schließlich ein, eine Antwort die auch ein Grund dafür ist, warum ich diesen Beitrag heute schreibe. Stellen wir uns mal folgendes vor: Ein Familienmitglied wird einer Straftat beschuldigt und wird danach zum Ziel einer Monat langen Hetzkampagne der Medien. Eines Tages beruhigt sich die Lage wieder, aber die negativen Erzählungen leben in den Erinnerungen der Menschen weiter. Irgendwann entdecken wir aber die Wahrheit: Das Familienmitglied, eine Person die wir lieben, ist doch unschuldig! Sollten wir nun aus Angst vor der öffentlichen Meinung uns von dieser Person distanzieren? Die Antwort ist ein klares NEIN! Wir würden zu der Person stehen und ihre Unschuld beweisen. Genau so würden wir das für Familie machen und genau so machen wir das, um den Ruf unserer Geschichte, Kultur und Tradition gegen Lügen und Verzerrungen der Wahrheit zu verteidigen!

Offensichtlich keine Nazifahne

Während der 12 Jahren der NSDAP war das Reichsflagge nur 2 Jahre vorübergehend im Ersatz.

Als erstes setze ich mit der grobsten Verzerrung auseinander: die falsche Verbindung zwischen den Nationalsozialisten und der Reichsflagge. Als erstes sollte man wissen, dass die Reichsflagge schon seit dem Jahr 1871 die Flagge Deutschlands war. Obwohl die Farben Schwarz-Rot-Gold, also die Farben der vorläufigen Elementen Deutschlands, die erste waren, symbolisierten die Farben Schwarz-Weiß-Rot offiziell ein Großdeutschland als vereinte Kraft. So war es auch für 47 Jahren geblieben, bis zur Zeit der Weimarrepublik. Also bevor ich weiter zum Thema Nazis übergehe, muss ich etwas klarstellen: Die Neigung eine Sache als ungültig zu betrachten, sobald Nazis irgendetwas damit zu tun haben, ist kompletter Blödsinn. Würden wir die Autobahn oder Raketentechnologie in modernen Zeiten ablehnen nur, weil Nazis mit der Entwicklung zu tun hatten? Nein!

Klicke auf das Bild, um eine normale Text-Darstellung zu lesen.

Am 12. März 1933 entschied sich die NSDAP dafür, die Reichsflagge und ihre eigene Flagge gemeinsam zu hissen, „bis zur endgültigen Regelung der Reichsfarben.“ Auf jeden Fall war die Reichsflagge während dieser Zeit kaum zu sehen, da die Flagge mit Hakenkreuz überall dominant war. Im Jahr 1935 packte die Regierung die Reichsflagge offiziell wieder weg, da die Flagge für sie schließlich nur eine vorübergehende Option zu Schwarz-Rot-Gold war. Wer sich nun aber nur mit dem beschäftigt, was die Nationalsozialisten getan und gedacht haben, übersieht etwas wichtiges: Die Reichsflagge hatte eigentlich viele Unterstützer in Deutschland. Um das Ausmaß der Lage damals zu begreifen, müssen wir folgendes in Betracht ziehen: Der Streit über SWR und SRG dauerte von Anbeginn der Weimarrepublik bis hin zur Machtübernahme der NSDAP fort! Die Abschließung der Weimarverfassung setzte wieder einen Streit in Bewegung der schon lange getobt hat. Zudem ist die Debatte nie allein von Deutschen endgültig geregelt worden, sondern von fremden Mächten die, nach der Niederlage des 2. Weltkrieges, in das Land herein marschierten.

Die angeblichen Farben des Imperialismus

Der Imperialismus Frankreichs, worüber nur wenig gesprochen wird.

Jetzt kommen wir endlich zu jenen Menschen die alle schlechten Ereignisse aus dem Zeitalter des deutschen Reiches mit dem Reich selbst verbinden. So der Gedanke dieser Menschen: Es war alles unsere Schuld! Für sie symbolisieren die Farben den bösen Imperialismus, Rassismus usw. usf. Diese Ansicht ist natürlich fern jeder Realität und ist das Ergebnis einer verzerrten Bildung in der jeglichen Kontext der damaligen Lage fehlte. Rassismus irgendwie mit dem Reich zu verbinden, in einer Zeit als unterschiedliche Rassen in den USA teilweise getrennt leben und arbeiten mussten ist besonders witzig.

Dann haben wir das Thema Krieg und Eroberung in Europa. Da könnte man vergessen, dass die Französen die mit Hilfe Napoleons beinah ganz Europa unterworfen hatten. Schließlich ist es nur möglich das Deutsche Reich als ganz böse zu betrachten, wenn man keine Ahnung von dem Rest der Geschichte hat. In anderen Ländern fehlen die bösen Taten des eigenen Landes in den Schulbüchern. In Deutschland fehlen die bösen Taten unserer heutigen Verbündeten, somit ist die Schlussfolgerung die daraus zu ziehen wäre, dass wir an allem schuld seien. Heutzutage mag es vielleicht in Mode sein, Deutschland die Schuld für den Krieg zu geben, es war aber nicht immer so.

In jenen vergangenen Zeiten als rücksichtlose Konkurrenz zwischen Großmächten nicht unüblich war, zog das Deutsche Reich, allein durch das Wachstum seiner wirtschaftlichen und militärischen Macht, die Aufmerksamkeit aller anderen Großmächte auf sich. Vor allem Großbritannien und Frankreich begannen zu konspirieren, um die neue Konkurrenz durch das Deutsche Reich zu neutralisieren oder schwächen. Russland wurde sich diesem anti-deutschen Bündnis, das als Triple Entete bekannt war, auch anschließen. Wir wollen uns in diesem Beitrag nicht zu sehr in dem Thema vertiefen, denn es gibt andere Ressourcen die sich mehr mit der tatsächlichen Rolle Deutschlands im ersten Weltkrieg befassen: Dieses Video zum Beispiel:

Die Lage des Deutschen Reiches ist eigentlich nicht schwer zu begreifen, aber in der heutigen Zeit ist es schwer eine realistische Darstellung von Mainstream-Medien oder Institutionen zu finden. Lange Rede, kurzer Sinn: Das Deutsche Reich war eine schnell wachsende Macht und die damaligen Großmächten wollten nicht tatenlos zusehen während Deutschland weiterhin an Macht gewann. Ein heutiger Vergleich der diese Dynamik widerspiegelt wäre die heutige Beziehung zwischen der wachsenden Großmacht China, der EU und den USA. So wie heute war es in den Zeiten des Deutschen Reiches auch ein Machtkampf, der aber schließlich eskalierte.

Tatsächlich war das Deutsche Reich nur ein Produkt seiner Zeit. In einem Zeitalter als es nicht unüblich war Krieg als legitimes Mittel einzusetzen, um bestimmte Probleme zu lösen, hat das Deutsche Reich nur das getan, was viele Nationen vor ihm, und einige zur selben Zeit, auch gemacht hatten. Das Deutsche Reich hatte nur das Unglück zu viele starken Gegner auf einmal zu haben. Es ist aber unsinnig zu behaupten, dass die Reichsflagge irgendwie für etwas steht was besonders böse ist, denn die meisten Großmächten zu dieser Zeit hatten ähnlich gehandelt, wenn nötig. Keine von jenen Mächten haben ihren Flaggen geändert, warum sollte also Deutschland das machen müssen?

Der Mythos des guten und des bösen Patriotismus

Wir haben es bestimmt alle mal erlebt: Menschen aus bestimmten Kulturen oder Ländern dürfen problemlos ihren Stolz auf ihre Herkunft ausdrücken, ohne dass dieser Ausdruck irgendwie negativ dargestellt oder interpretiert wird. Andere Völker dahingegen empfinden Unbehagen bei dem Gedanken einen solchen Stolz öffentlich zu zeigen, falls sie noch Stolz auf ihre Herkunft überhaupt empfinden sollten. Aber warum herrscht denn diese Doppelmoral? Bemerkenswert ist es schon, dass man diese Situation hauptsächlich in Ländern des Westens erlebt, währenddessen die Lage in vielen asiatischen, mittelöstlichen, afrikanischen und manchen osteuropäischen Ländern anders aussieht.

Die Verursacher dieser Lage sind die Mainstream-Medien, aber auch viele Institutionen wie Schulen und Privatorganisationen. Im Westen führen diese Institutionen eine Agenda durch, die dafür gedacht ist, das Nationalgefühl zu schwächen oder gar zu beseitigen, damit der Platz im Herzen der Bevölkerung frei für globalistisches Gedankengut gemacht wird. Diese Agenda wird hauptsächlich in den Ländern ausgeführt, wo die Eliten entschieden haben, dass erhörte Einwanderungszahlen von der Bevölkerung akzeptiert werden sollen.

So die Theorie: Die Akzeptanz für Einwanderer ist höher in Ländern wo die Bevölkerung heterogen ist als in jenen Ländern wo die Bevölkerung homogen ist. Also, je größer der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund in einem Land, desto mehr Akzeptanz diese Menschen finden würden. Die vorher erwähnte Schwächung des Nationalgefühls stellt die Weichen für den Durchlauf dieses Prozesses, denn eine Bevölkerung der die eigene Kultur und Herkunft nicht wichtig ist, wird sich nicht einsetzen, um diese Elemente zu bewahren. So ist die Denkweise der Menschen die gerade überwiegend an der Macht sind. Wir können sehen, wie sie diesen Plan in unseren Ländern seit Jahrzehnten ausführen.

Der Grund dahinter ist nun geklärt, aber was ist mit den Menschen die tatsächlich einen Unterschied zwischen dem Patriotismus bzw. Heimatliebe einer Leitkultur und dem einer Minderheit sehen? Wie können Leute es rationalisieren, die eine als gut zu bezeichnen und die andere als schlecht? Wenigstens hierzulande ist der Schuldkult fleißig am werk gewesen und hat viele Menschen überredet, dass sie ihr eigenes Land und eigene Kultur nicht lieben dürfen. Ein falscher, unehrlicher Vergleich zwischen Nationalgefühl und Gewalt wird propagiert, indem man behauptet, dass die eine zur anderen führt. Egal ob Patriotismus oder Nationalismus, diese Konzepte haben nichts direkt mit Krieg oder Gewalt zu tun, nichtsdestotrotz wird diese falsche Lehre jungen Menschen in der Schule bei gebracht.

Die tatsächlichen Ursachen für Krieg sind kompliziert und zahlreich, deswegen können wir uns mit dem Thema Krieg in diesem Beitrag nicht ausreichend befassen, aber es reicht zu sagen, dass die falsche Verbindung zwischen Krieg bzw. Gewalt und Patriotismus dem Zweck dient, das Nationalgefühl einer Bevölkerung zu schwächen. Leider sind viele Einwanderer auch anfällig für die Erzählungen des Schuldkultes, was nicht selten dazu führt, dass auch sie diese widersprüchlichen Ideen von deutschem Patriotismus haben. Die einzige Lösung ist hartnäckig die Aufklärung über diese Situation vorzunehmen. Wir verstehen die Hintergründe, nun müssen wir einen Weg finden, den Menschen zu zeigen, dass Heimatliebe und Nationalgefühl positive Aspekte sind, und zwar nicht nur für Minderheiten und Menschen mit Migrationshintergrund, aber auch für die Leitkultur eines Landes. In der Tat ist eine gesunde Heimatliebe erforderlich für das Fortbestehen und Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft.

Deutschland vereint, aber zu welchem Preis

Einmal im Jahr am 3. Oktober wird die Wiedervereinigung Deutschlands zelebriert. Damals als der 2+4-Vertrag von allen Beteiligten am 12. September 1990 in Moskau unterschrieben wurde, koordinierten die Regierungen der DDR und der BRD ihren Zusammenschluss, wobei sie sich schließlich für den 3. Oktober entschieden. Der Drück auf deutsche Politiker war sicher riesig gewesen und sie handelten nur mit der Macht die ihnen erlaubt wurde. Wer Jahrzehnte unter Besatzung leben muss, würde bestimmt vieles ertragen und einiges erlauben, um die Freiheit endlich wieder erlangen zu können, so war die prekäre Lage für deutsche Politiker der DDR und BRD. Ein näherer Blick auf das Endergebnis der Wiedervereinigung zeigt uns, dass deutsche Politiker in jener Zeit tatsächlich ein paar schwere Entscheidungen treffen mussten. Sie haben damals die Optionen gewählt die sie als realisierbar sahen, haben die Angebote angenommen die ihnen zur Verfügung standen und haben schließlich versucht die Besatzer sowohl im Westen als auch im Osten zu beschwichtigen. Worauf haben sie damals verzichtet?

Das von den Westmächten beeinflusste Grundgesetz wurde am 23. Mai 1949 beschlossen, dabei sahen Parlamentarier damals das Grundgesetz als eine Art Provisorium, denn sie hofften darauf, dass das deutsche Volk eines Tages wieder vereint werden und eine eigene Verfassung beschließen könnte. Leider ist ihr Traum nie wahr geworden, denn in der Zeit als es wahrscheinlich möglich wäre, haben deutsche Politiker im Jahr 1990 die Lage anscheinend anders geschätzt. Vermutlich befürchten sie, dass die Wiedervereinigung vielleicht doch nicht zustande kommen würde. Am Ende verzichteten sie komplett darauf und so hatte das deutsche Volk keine Chance über eine eigene Verfassung abzustimmen. Ich würde denken, dass diese Entscheidung eine bittere für sie war, aber leider steht nicht viel über die privaten Meinungen derjenigen die es durchziehen mussten.

Als Westdeutschland und die 3 Westmächte den Pariser Vertrag am 23. Oktober 1954 unterschrieben, bekam das besetzte Westdeutschland einen Teil seiner Souveränität zurück. Dafür musste das Land aber der NATO beitreten. Die Idee dahinter war, dass Deutschland dabei helfen könnte, einen theoretischen Angriff der Sowjet Union abzuwehren. Ob die Westmächte Westdeutschland dieses kleines bisschen Freiheit erlauben würden, ohne die NATO-Mitgliedschaft, ist höchst unwahrscheinlich. Eine interessante Frage ist, ob Westdeutschland der NATO trotzdem beigetreten wäre, wenn es die Teilsouveränität schon vorher bekommen hätte. Darüber kann man zwar diskutieren, aber die Option lag anscheinend nie auf dem Tisch. Offenbar nahmen deutsche Politiker das einzige mögliche Angebot an.

Vor dem Vertragsabschluss des Pariser Vertrages gab es tatsächlich noch eine schwerwiegende Entscheidung die noch viele Jahre später, sogar bis heute, das Land beschränken würde: Adenauer Konrad kündigte Deutschlands Verzicht auf Atomwaffen an. Der Ort des Geschehens war die Londoner Neunmächtekonferenz vom 28. September bis 3. Oktober 1954. Die USA und Großbritannien wollten Westdeutschland wieder bewaffnen, damit es im Bündnis gegen die Sowjet Union tätig sein könnte. Frankreich war aber von der Idee eines wieder bewaffneten Deutschlands eher nicht begeistert und hielt fest dagegen, bis Adenauer schließlich auf die deutsche Produktion von ABC-Waffen, Fernlenkgeschossen, schweren Schiffstypen und Bombern verzichtete. Dass Deutschland künftig militärisch schwach bleiben sollte, damit es in einem Militärbündnis gegen Russland teilnehmen konnte, ist irgendwie widersprüchlich, aber schließlich war der echte Grund für diesen Schritt die Wiedergewinnung von etwas Souveränität. Die DDR würde es später in 1990 der BRD ähnlich tun und sich für das kleinere Übel entscheiden. Sowohl die BRD als auch die DDR mussten ihre Entscheidungen unter Zwang machen, um eine Teilsouveränität zu erlangen.

Aber kommen wir nun zum 2+4-Vertrag zurück. In diesem Vertrag wurde es auch verordnet, dass Deutschland die Zahl seiner Streitkräfte auf 370.000 Mann reduziert bzw. begrenzt. Die Luft- und Landstreitkräften sollen eine Obergrenze von 345.000 Mann haben. Was folgt ist ein Text aus dem Vertrag. Beim lesen dieses Texts ist es schwer sich ein Lächeln zu verkneifen, wenn man an die Lage der Bundeswehr von heute nachdenkt: „Die Bundesregierung sieht in ihrer Verpflichtung zur Reduzierung von Land- und Luftstreitkräften einen bedeutsamen deutschen Beitrag zur Reduzierung der konventionellen Streitkräfte in Europa.“ Da hat man wohl über das Ziel hinausgeschossen, aber mit der gendergerechten Sprache von heute, wäre es vielleicht doch noch möglich Streitkräfte über 370.000 Mann beizubehalten oder etwa nicht?

Schlussendlich hat Deutschland einen Teil seiner Souveränität und seines Hoheitsgebiets wiedererlangt und dennoch scheint die Hände der Nation trotzdem in manchen Instanzen gebunden zu sein, wenigstens aus politischer Sicht. Es ist allerdings das Recht jedes souveränen Staates, die eigene Obergrenze dessen Streitkräfte zu entscheiden. Es ist auch das Recht eines souveränen Staates seine Verfassung zu bearbeiten oder neu zu schreiben. Vor allem wurde das Volk um ihr Recht zur Mitentscheidung gebracht, als die Bundesregierung darauf verzichtete eine eigene Verfassung zu beschließen, aber alles ist nicht vergeben. Was mal vermasselt wurde, kann auch wieder zurecht gebogen werden, schließlich war es ausgerechnet Herr Adenauer der uns diese ermutigenden Worte gegeben hat:

Der wahre Grund für Zensur in sozialen Netzwerken

Zensur ist eigentlich schon lange ein ernstzunehmendes Problem in sozialen Netzwerken, etwas womit viele von uns reichliche Erfahrung haben. Nun steht dieses Problem erneut im Rampenlicht, weil eine prominente Person, in diesem Fall US-Präsident Donald Trump, davon betroffen ist. Dabei sollen wir nicht außer Acht lassen, dass konservative und systemkritische Stimmen sogar während der Amtszeit Trumps zensiert worden sind. Tatsächlich haben sowohl Regierungen in Europa als auch in den USA offiziell dazu beigetragen, dass die Lage Online schlimmer geworden ist. Da war natürlich der Kreuzzug gegen vermeintlichen ausländischen bzw. russischen Einfluss, dazu gab es auch die von der EU beschlossenen Gesetze, welche die Entfernung angeblicher Hassrede aus den sozialen Netzwerken fordern. Zu guter Letzt gab es den Kampf gegen Desinformation, ein Anstoß von vielen ähnlichen auf politischer und juristischer Ebene die fraglos beweisen, dass Regierungen sich in die Angelegenheiten privater Firmen einmischen können.

Die Kenntnis, dass Regierungen Einfluss auf den Inhalt in sozialen Netzwerken haben, diskreditiert die Behauptung der meisten Menschen, dass Privatfirmen alles machen dürfen, was sie wollen, weil die privat sind. Das war nie der Fall. Daraus lässt sich der Schluss ziehen, dass Regierungen nicht machtlos sind, wenn es um Zensur geht. Wenn sie ihre eigenen Zensurwünsche der bestehenden Zensur obendrauf hinzufügen dürfen, könnten sie auch Gesetze schreiben, um unrechtmäßige Zensur zu bestraffen. Bisher gibt es aber kaum Vorfälle in denen eine Regierung etwas gegen die Zensur unternommen hat, mit einer Ausnahme: In Polen tritt ein neues Gesetz in Kraft, das den Opfern von Zensur die Möglichkeit gibt sich zu wehren. Aber was ist mit den Regierungen in anderen Ländern? Warum unternehmen sie denn nichts?

Die traurige Wahrheit ist, dass die meisten Regierungen kein Problem mit Zensur haben. Es ist nämlich kein Zufall, dass gewissermaßen Monopole wie Facebook und Google weiter ungestört existieren dürfen, denn diese Firmen haben genügend Ressourcen, um die Mehrheit der Bevölkerung zu sich zu locken. Die Konkurrenz ist wiederum zu schwach, um mitzuhalten. Es gibt z.B. kleinere Webseiten die als Alternativen zu YouTube dienen könnten, nur fehlt es ihnen an Kapital, um ernsthaft mit YouTube zu konkurrieren. Wenn die Bevölkerung Information überwiegend auf nur wenige soziale Netzwerke teilt, ist es einfacher für die Eliten den Informationsfluss zu kontrollieren und verwalten. So müssen Regierungen sich nur mit einigen wenigen Firmen gleichzeitig beschäftigen. Auch die reichen Besitzer dieser Firmen haben die Gelegenheit ihren Einfluss auf die Bevölkerung auszuüben und so passiert es oft, dass große Firmen und Regierungen zusammenarbeiten. Eine Hand wäscht die Andere.

Jetzt da wir die Grundsätze der Lage geklärt haben, ist es einfach die wahren Gründe für Zensur festzustellen. Erstens: Es würde schlecht aussehen, wenn Demokratien, welche die Meinungsfreiheit eigentlich beschützen sollten, dieses Recht selbst direkt verletzen, deswegen überlassen sie das lieber den Firmen. Zweitens: Die etablierten Mächten wollen nicht zulassen, dass systemkritische Stimmen zu stark werden. Mit einer klugen Informationskampagne könnten diese oppositionellen Stimmen Unterstützung aus der Bevölkerung gewinnen und dadurch wachsen. Systemkritische Stimmen werden in populären Netzwerken zensiert, um ihnen den Zuwachs zu verwehren. Diese Opposition aus konventionellen Netzwerken zu verbannen ist quasi als ob sie in die Quarantäne geschickt wird. Dort ist sie von dem Rest der Menschen entfernt und ist kaum in der Lage bedeutsamen Einfluss unter der Bevölkerung Online zu haben.

Das ist also der wahre Grund warum die da oben uns hier unten zensieren. Trotzdem bleibt aber die Pressefreiheit für die Eliten heilig obwohl die Meinungsfreiheit im besten Fall nur toleriert wird. Stellen wir uns einfach diese Frage: Wann war das letzte Mal als Regierungen und Privatfirmen die Pressefreiheit eingeschränkt haben? Wann war das letzte Mal als sie unsere Meinungsfreiheit oder das Mittel, womit wir diese Freiheit ausüben können, eingeschränkt haben? Da haben wir unsere Antwort bezüglich der Prioritäten der Eliten: Um eine Meinung weit verbreiten zu dürfen, muss man die Erlaubnis der Mächtigen und Reichen vorher haben. Sobald man etwas Erfolg damit hat eine nicht erlaubte Meinung mit zu vielen Menschen zu teilen, wird es demjenigen möglichst schwer gemacht, wenn die Eliten davon erfahren. Jetzt wissen wir die Wahrheit, wir wissen jetzt auch warum wir nicht aufgeben dürfen.