G7-Außenminister kritisieren ihre unabhängigen Rivalen

Nachdem die Außenminister von Montag bis Mittwoch mehrere Themen besprochen hatten, beendeten die G7-Länder am 5. Mai ihr erstes persönliches Treffen seit zwei Jahren. Laut Mainstream Medien, solle die G7 wieder als Forum der westlichen Demokratien und in Abgrenzung zu autokratischen Tendenzen weltweit wieder erstarken. Die G7-Mitglieder werden von den Medien als die „sieben wichtigsten Industriestaaten“ bezeichnet; zu diesen Ländern gehören: die USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien und Japan. Zu der Konferenz waren die Außenminister von Südkorea, Australien, Südafrika und Indien auch eingeladen. Besonders Südkorea Australien und Indien werden als Hebel gegen China verwendet.

Kritik an Russland China und Iran

Der Artikel von Zeit Online erklärte: Zum Abschluss des dreitägigen Außenminister-Treffens der G7-Staaten haben die Teilnehmenden schwere Vorwürfe gegen Russland und China erhoben. In einer gemeinsamen Erklärung kritisieren sie Moskau für „bösartige Aktivitäten“, mit denen Russland versuche, demokratische Staaten zu untergraben. Ähnlich war die Reportage von Spiegel: Mit deutlicher Kritik an Russland und China haben die Außenminister der sieben wichtigsten Industriestaaten ihr erstes persönliches Treffen seit zwei Jahren beendet. Sie zeigten sich am Mittwochabend in London „sehr besorgt“ über die „unverantwortliche und destabilisierende Haltung Russlands“. Auch der Iran wurde von den G7-Mitgliederen in Erwähnung gebracht.

Die G7-Mitglieder nehmen eine Verschlechterung der Menschenrechte in Russland wahr: Es gäbe ein systematisches Vorgehen gegen Oppositionsstimmen, Menschenrechtsverteidiger, unabhängige Zivilgesellschaft und Medien. Gleichzeitig gäbe es in China Repressionen gegen die muslimische Minderheit der Uiguren in Xinjiang. Die G7 forderte China auf: „die gezielte Bekämpfung von Rechten und Freiheiten sowie demokratischen Werten zu beenden“. Auch für den Iran gab es Forderungen, dass alle willkürlich festgehaltenen ausländischen oder bi-nationalen Staatsbürger freigelassen würden. In Zeiten der eingeschränkten Freiheit im Westen, teils wegen Corona, teils wegen des angeblichen „Kampf gegen Rechts“, sind diese Forderungen der G7-Mitglieder höchst interessant und bedenklich.

Politik nur noch als Kollektiv?

Interessant ist es auch, wenn wir einen näheren Blick auf die G7-Nationen werfen. Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Italien und Japan waren einst unabhängige Nationen die in der Lage waren, sich stark in der Weltpolitik zu behaupten. Frankreich und Großbritannien hatten riesen Einfluss in der Welt und dominierten große Landmassen. Auch Deutschland, Japan und in gewissen Rahmen Italien hatten einen beträchtlichen Status für eine Zeit. Und dann gibt es Kanada. Nun sind diese Nationen schwach im Vergleich zu früher und agieren fast immer nur als Teil eines Kollektivs das von Natur aus Probleme hat, sich zu behaupten. Dabei haben die Mitglieder sich größtenteils den Vereinigten Staaten untergeordnet, da die Vereinigten Staaten noch stark genug sind, sich auf der Weltbühne zu behaupten.

Aber für welche Rolle in der Welt haben sich die ehemaligen Großmächte der G7 entschieden? Haben sie sich für eine von der USA gelenkte Politik des Kollektivs entschieden? Eine Politik mit dem Zweck die Konkurrenz der USA zu schwächen? Für wen denn sind Russland, China und Iran Gegner? Nur eine Nation verkündet diese 3 öffentlich als Konkurrenz bzw. Gegenspieler: die Vereinigten Staaten von Amerika. Was die anderen Nationen der G7 betrifft, als Teil eines Kollektivs in dem man versucht über alles abzustimmen, kann es natürlich passieren, dass die Mitglieder derjenigen Nation folgen, die noch stark genug ist, Entscheidungen ohne Abstimmung zu treffen. Dabei ziehen diese von einander abhängigen Nationen im Forum der G7 über andere Nationen her, die noch in der Lage oder wenigstens gewillt sind, sich als abhängige Nationen zu verhalten.

Veröffentlicht von Jahwarrior

Ich bin Amerikaner und wohne seit 15 Jahren in Deutschland. Mit der Zeit ist mir Deutschland sehr ans Herzen gewachsen und weil ich gemerkt habe, dass vieles hierzulande schief läuft, entschied ich eine Bewegung zur Bewährung dieses schönes Land und dessen Volk zu gründen. Früher behandelte ich hauptsächlich das Thema "Medien" und besprach deren bösartige Wirkung auf die Massen. Jetzt beschäftige ich mich mit anderen Themen, aber der Schwerpunkt ist das Thema "Politik". Ich unterstütze alles was im Interesse Deutschlands ist und bin gegen alles was Deutschland benachteiligt.

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