Internationalismus und erzwungene Bereicherung

Der Internationalismus, der auch heute als Globalismus bekannt ist, verkörpert eine Ideologie die stets von Mainstream-Medien und Politikern gelobt und angepriesen wird. Anhänger des Internationalismus befürworten üblicherweise offene Grenzen und die Abschaffung oder Ablehnung von Nationalstaaten, denn aus Sicht der Globalisten sind wir alle Weltbürger. Dennoch bleibt die Frage, wie genau diese Weltbürger, die sich meistens für den Umweltschutz einsetzen, gleichzeitig an zwei entgegengesetzte Ideen glauben können. „Welche zwei Ideen wären das denn?“, würden unsere Weltbürger bestimmt wissen wollen. Um die Frage richtig zu beantworten, gibt es zuerst einen kleinen Erklärungsbedarf.

Das Naturschutzgebiet

Wer sich für die Umwelt interessiert und sich dafür auch einsetzt, sollte sich mit dem Konzept des Naturschutzgebiets auskennen. Laut Wikipedia ist ein Naturschutzgebiet ein rechtsverbindlich festgesetztes Gebiet, in dem ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft erforderlich ist. Ziel dieses Schutzes ist unter anderem, die Erhaltung Lebensgemeinschaften bestimmter wild lebender Tier- und Pflanzenarten aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen, oder wegen ihrer Seltenheit, besonderen Eigenart oder hervorragenden Schönheit. Außerdem sind alle Handlungen verboten, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung des Naturschutzgebiets (oder seiner Bestandteile) führen können. Klar ist, dass Menschen und Organisationen welche die Umwelt schützen wollen, es Tod ernst meinen, wenn es darum geht, das Ökosystem und dessen Tierarten zu bewahren.

Die Ureinwohner: Die Sentinelesen

Laut Wikipedia, sind die Sentinelesen ein von der Außenwelt isoliertes indigenes Volk auf „North Sentinel Island“, eine Insel die von Indien verwaltet wird. Die Sentinelesen werden von der indischen Zentralregierung als „besonders gefährdete Stammgruppe“ anerkannt und haben somit besondere staatliche Schutzrechte. Weil die Sentinelesen seit Langem die Kontaktaufnahme von Fremden auch mit kämpferischen Mitteln ablehnen, hat die indische Regierung jeden Kontaktversuch mit ihnen verboten und eine Sperrzone von drei Kilometern um die Insel errichtet. Insgesamt ist das Thema „isolierte Völker“ ein sehr interessantes und wer mehr davon wissen möchte kann, mit dem Link oben, darüber nachlesen, aber für unsere Zwecke reicht der folgende vielsagende Ausschnitt. „In freiwilliger Isolation lebende Gemeinschaften“: Diese Gruppen hatten bereits Kontakt, den sie jedoch aufgrund von negativen Erfahrungen bewusst abgebrochen haben. Sie haben sich notgedrungen in abgelegene Regionen zurückgezogen, um auf diese Weise ihre Gesundheit zu schützen sowie ihre Traditionen und ihre kulturelle Identität zu bewahren oder wiederherzustellen.

Die Frage die eine Antwort verdient

Und jetzt kommen wir endlich wieder zu der im ersten Paragraph gestellten Frage zurück: Wie können unsere fiktiven Weltbürger, die auch Umweltschützer sind, gleichzeitig an zwei entgegengesetzte Ideen glauben? Die entgegengesetzten Ideen sind wie folgt:

  • Es ist zulässig und sogar erwünscht, die Art und den Charakter, also das Ökosystem, einer Nation mit grenzenloser Einwanderung permanent zu verändern.
  • Es ist unakzeptabel das Ökosystem eines Naturschutzgebiets oder den Charakter einer Ureinwohner-Gesellschaft zu verändern, denn diese müssen bewahrt werden.

Wie ist es denn möglich diese zwei Ansichten gleichzeitig zu vertreten? Ob die Natur-schützenden Weltbürger es tatsächlich in Ordnung finden würden, wenn im Namen des Internationalismus Pflanzenarten aus allen beliebigen Ländern der Welt in den Regenwald eingepflanzt werden sollten? Und wäre unkontrollierte, unbegrenzte Einwanderung aus Russland in die Ukraine hinnehmbar? Fragt mal die Ukrainer! Noch ein Gedankenspiel: Wie wäre es mit unbegrenzter Einwanderung aus China (Einwohnerzahl 1,393 Milliarden) nach Schweden (Einwohnerzahl 10,23 Millionen), Jahr für Jahr? Wie viele Jahren würde es dauern bis Schweden mehrheitlich aus Chinesen bestehen würde?

Was ist denn würdig geschützt zu werden und was darf um des Internationalismus willen, für immer verändert oder internationalisiert werden? Sollen wir etwa glauben, dass die Kultur und Volk Deutschlands etwa weniger wert sind, als die der Ureinwohner? Verdient das gesellschaftliche Ökosystem Deutschlands weniger Beachtung als irgendein Naturschutzgebiet? Natürlich nicht! Schließlich gibt es nur ein Deutschland in der ganzen Welt und die Deutschen haben nur eine Heimat die sie ihre eigene nennen können. Es gibt viele schöne Dinge in dieser Welt, die wir bewahren sollten, dazu gehört natürlich auch die kulturelle Integrität und Einzigartigkeit Deutschlands.

Veröffentlicht von Jahwarrior

Ich bin Amerikaner und wohne seit 15 Jahren in Deutschland. Mit der Zeit ist mir Deutschland sehr ans Herzen gewachsen und weil ich gemerkt habe, dass vieles hierzulande schief läuft, entschied ich eine Bewegung zur Bewährung dieses schönes Land und dessen Volk zu gründen. Früher behandelte ich hauptsächlich das Thema "Medien" und besprach deren bösartige Wirkung auf die Massen. Jetzt beschäftige ich mich mit anderen Themen, aber der Schwerpunkt ist das Thema "Politik". Ich unterstütze alles was im Interesse Deutschlands ist und bin gegen alles was Deutschland benachteiligt.

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