Nukleare Teilhabe: eine riesen große Abzocke

Ein wichtiges Thema, das uns vereinen sollte

Ich würde gern glauben, dass die Deutschen es nicht einfach hinnehmen würden, wenn sie von dem großen Betrug wussten, der die nukleare Teilhabe eigentlich ist. Vielleicht die größte Ironie bei diesem Thema ist, dass es das Potenzial hätte, sowohl Leute am rechten Rand als auch diejenigen auf der linken Seite zu vereinen. Besonders die Grünen mussten beim Thema Nuklearwaffen schon in der ersten Reihe stehen und laut losschreien, dass diese Ungerechtigkeit sofort abgeschafft werden soll. Dennoch ist das Problem folgendes: Die meisten Menschen hierzulande wissen wenig darüber und nur eine Minderheit von Leuten weißt ungefähr worum es sich bei dem Begriff nukleare Teilhabe handelt. Es ist kein Zufall, dass ein Thema, das Menschen aus entgegengesetzten politischen Lagern vereinen könnte, nur selten von Mainstream-Medien in Erwähnung gebracht wird. Trotzdem taucht der Begriff ab und zu in den Nachrichten auf, zum Beispiel, wenn Welt einen Kommentar von US-Botschafter Richard Grenell veröffentlicht. In dem Kommentar sagt Grenell uns mehr oder weniger, dass wir die US-Atomwaffen in Deutschland akzeptieren müssen und am besten das Ganze nicht in Frage stellen.

Grenell, der echt kein Freund der Deutschen zu sein scheint, wurde von Donald Trump auserwählt, um das Amt zu bekleiden.

Was genau ist nukleare Teilhabe?

Für diejenigen die sich fragen, warum diese Waffen unbedingt auf deutschem Boden sein müssen, hier ist die offizielle Ausrede dafür: Die Waffen dienen als ein Teil der NATO Abschreckung gegen einen nuklearen Angriff aus Russland. Irgendwie sollte die Anwesenheit der US-Atomwaffen Deutschland sicherer machen. Deutschland kann diese Waffen aber selbst nicht betätigen, denn zuerst wird die Erlaubnis (oder eher Befehl?) der USA dafür benötigt. Erst dann werden Kampfjets der Luftwaffe die Raketen schließlich über Russland abwerfen dürfen. Damit die Truppen einsatzbereit für diese Aufgabe bleiben, beteiligt sich die Bundeswehr regelmäßig mit Kampfjets vom Fliegerhorst Büchel an der geheimen NATO-Übung mit dem Namen „Steadfast Noon“. Dabei wird unter anderem der Einsatz und Abwurf von Atomwaffen geübt.

So einfach ist das.

Also, soweit alles klar? Nein? Mir ist eigentlich auch nicht klar wie dieser Plan die Sicherheit Deutschlands verstärken sollte. Die US-Atomwaffen müssen per Kampfflugzeug über Russland abgeworfen werden, können aber nicht spontan von Deutschland für die Selbstverteidigung eingesetzt werden. Das ist für die Selbstverteidigung gar nicht praktisch. Wir sitzen herum und warten auf die Erlaubnis der USA, höchst wahrscheinlich im Falle eines Krieges den wir nicht mal wollten, die USA aber schon. Dabei sollen wir nicht außer Acht lassen, dass Russland schon lange über die Anwesenheit dieser Waffen bescheid weiß. Ratet mal welches Land im Fadenkreuz Russlands sitzt, sollte etwas mit den USA äußerst schief laufen. Russland würde diese Waffen vielleicht zuerst vernichten wollen, damit sie nicht eingesetzt werden könnten.

Es ist vielleicht schwer für manche Leute sich eine solche Situation vorzustellen, in der Deutschland als Kollateralschaden eines Krieges zwischen den USA und Russland endet. Dennoch ist eine solche Situation keine reine Phantasie, denn ein Blick in der Vergangenheit genügt, um eine ähnliche Entwicklung zu erkennen. Am 25. Juli 1980 forderte US-Präsident Jimmy Carter eine atomare Gegenstrategie zu der herkömmlichen Strategie des atomaren Gleichgewichts zwischen den USA und der Sowjetunion. Im Dezember 1980 beschrieben die Pentagon-Berater Colin S. Gray und Keith Payne unter dem Titel Sieg ist möglich einen atomaren Überraschungsangriff der USA mit dem Ziel, die politisch-militärische Führung der Sowjetunion auszuschalten, als notwendige Option. Sie kalkulierten dazu Millionen Todesopfer in Europa und den USA als akzeptabel ein. Den vorigen Satz kann man schon mehrmals lesen, um die Schwere der Bedeutung dahinter völlig zu begreifen.

Eintritt verboten!

In der Landkarte unten sehen wir, wo ein potenzieller präventiver Angriff aus Russland stattfinden könnte: Hier befindet sich der Militärstützpunkt Fliegerhorst Büchel.

Laut Wikipedia, der Fliegerhorst Büchel ist ein Fliegerhorst der Luftwaffe und liegt bei Büchel in Rheinland-Pfalz. Zum Schutz gegen Atomwaffengegner und andere unerwünschte Besucher, also Frieden und Freiheit liebende Deutsche, wird seit 2019 der Fliegerhorst mit einer komplett neuen Zaunanlage und zahlreichen neuen Sensoren und Kameras ausgestattet. Beeindruckend nicht wahr? Apropos die oben erwähnten Atomwaffengegner, außer mehreren Friedensbewegungen war da die SPD. Man kann schon einiges über die SPD sagen, aber in den 80er-Jahren und auch heute, kommt die Kritik gegen diese Atomwaffen aus ihren Reihen. Es wäre eigentlich zu erwarten, dass die AfD, die Linke und Grünen auch etwas zu sagen haben würden, aber stattdessen sind diese Parteien viel zu ruhig. Was läuft hier eigentlich schief?

Wenn diese beiden so glücklich aussehen, dann sollte man ernste Sorgen machen.

Ein Rückkehr zur Souveränität

Ich glaube nicht, dass noch viel mehr zum Thema, US-Atomwaffen in Deutschland, gesagt werden muss. Wer das Ganze logisch sieht, erkennt schon, dass Deutschland in der Sache nukleare Teilhabe einfach ausgenutzt wird. Dieses Land ist halt ein praktischer Platz, aus dem US-Waffen, von deutschen Piloten gelenkt, ans Ziel gebracht werden können. Wie die SPD damals wie heute Atomwaffengegner war und ist, ist es im Falle der CDU und FDP genau das Gegenteil. Die beiden Parteien waren und sind Komplizen und deren Politiker die zur Sekte namens Transatlantiker gehören, befürworten noch heute die Anwesenheit dieser Waffen auf deutschem Boden. Mainstream-Medien tun auch ihren Teil und geben dem US-Botschafter eine Bühne, um die Meinungen der Bevölkerung zu beeinflussen.

Patrioten, setzen wir dieser Lage ein Ende! Im Kampf gegen diese Knechtschaft gibt es potenzielle Verbündeten die mit uns kämpfen könnten. Leute behaupten immer ein Thema finden zu wollen, dass uns vereinen könnten und nun stelle ich euch eins vor. Das hier geht uns allen an. Es ist Zeit, dass wir den Widerstand organisieren und den Eliten zeigen, dass wir uns nicht alles gefallen lassen werden. Lassen wir nicht länger warten! Holen wir die Souveränität zurück!

Veröffentlicht von Jahwarrior

Ich bin Amerikaner und wohne seit 15 Jahren in Deutschland. Mit der Zeit ist mir Deutschland sehr ans Herzen gewachsen und weil ich gemerkt habe, dass vieles hierzulande schief läuft, entschied ich eine Bewegung zur Bewährung dieses schönes Land und dessen Volk zu gründen. Früher behandelte ich hauptsächlich das Thema "Medien" und besprach deren bösartige Wirkung auf die Massen. Jetzt beschäftige ich mich mit anderen Themen, aber der Schwerpunkt ist das Thema "Politik". Ich unterstütze alles was im Interesse Deutschlands ist und bin gegen alles was Deutschland benachteiligt.

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